Ausstellung

 

"STREIFZUG DURCH NATUR UND GEFÜHL"

Franziska Mayr

4. Mai 2011 bis 24. Mai 2011

Vernissage am Mittwoch 4. Mai 2011 19:00 Uhr

 

Franziska Mayr

geb. 1954 in Tirol

Bilder, bemalte Skulpturen, Bodypaintings, Dinge die im Kopf entstehen, umgesetzt werden oder auch nicht. Alles, nur nicht lauwarm.

Viele ihrer Werke haben irgendwo auf der Welt ihren Platz gefunden, in Amerika genauso wie in Afrika und Europa. Sie selber meint: Ich habe immer Glück gehabt Menschen zu begegnen die mich in meinem Werdegang positiv beeinflusst haben. Angefangen von meiner Familie, meinen Freunden, über meine Lehrer, wie z.B. Gerhard Almbauer, Kurt Panzenberger, Prof. Fritz Martinz uvw.

Orte und Dinge die mein Leben bereichert haben, seien es Malsessions in Griechenland, Italien oder wo immer, Besuch der Sommerakademie in Innsbruck. Lokalitäten und Menschen während meiner Zeit als Reiseleiterin. Wunderbare Ausstellungsmöglichkeiten in Österreich, Deutschland, Italien und treue Kunden die immer wieder auf mich und meine Werke zurückkommen.

Es ist mir nicht wichtig berühmt zu werden, wohl aber malen zu dürfen was ich gerne möchte.

Franziska Mayr

www.franziska-mayr.at





Ausstellung

 

"MENSCHEN LEBEN"

 

Acrylbilder von Nathalie Schmidt

 

Ausstellung vom 14. April bis 2. Mai 2011

Vernissage am Donnerstag 14. April 2011 ab 17:00 Uhr

Ausstellung

 

"ORIGINAL NAIVES UND PHANTASIE"

 

Otto Pavlicek

 

1. Dezember 2010 bis 5. Januar 2011

 

Vernissage am Freitag 3. Dezember 18:00 Uhr

 

Was er tut ist immer von Bedeutung. Und wenn es irgend möglich ist, strebt Otto Pavlicek nach Vollkommenheit. Er ist ein gradliniger Mensch, der sich seine Phantasie erhalten hat.

Mit Farben hat er immer schon gerne gearbeitet, Bilder schon immer gerne gemalt. Und damit sind wir bei der vollkommenen Bedeutung: In seinen Werken nähert sich Otto Pavlicek unaufhörlich diesem unmöglichen, mal gegensätzlichen und mal vereinten Ideals an.

Otto Pavlicek wurde 1942 in Crvenka; Jugoslawien geboren. Nach seiner Schulzeit besuchte er zwei Jahre die Kunstschule in Neusatz. Nach seiner Auswanderung nach Deutschland studierte er zwei Jahre Kunstmalerei an der Fernakademie Karlsruhe. Er versuchte jedem seiner Bilder eine "vollkommene Bedeutung" zu geben, je nach dem Standort und auch der Phantasie des Betrachters ist diese "vollkommene Bedeutung" eine andere. Das ist ganz im Sinne von Otto Pavlicek, er spart nicht mit Farben und ist in dieser Hinsicht von barocker Großzüigkeit. Seine Lieblingsfarben sind Gold, Rot, Schwarz und Gelb, wobei der Bildhintergrund oft schwarz ist.

Otto Pavlicek

www.pavlicek-otto.de

 

Ausstellung

 

"VOR DEM BEGINN, EIN ANFANG"

 

Vlado Franjevic & Rajka Poljak Franjevic

 

9. Oktober bis 30. Oktober 2010

 

Vernissage Samstag 9. Oktober 2010 ab 17:00

 

 

Nach diesjährigen gemeinsamen Ausstellungen in Eze Village an der französischen Riviera und in der Location "Weiberwirtschaft in der fränkischen Schweiz stellt das Künstlerpaar Poljak Franjevic jetzt auch in der Galerie Kunstraum Wolfratshausen aus. Angelika Deuber, die mit dem Künstlerpaar befreundet ist, organisiert die Ausstellungen in Deutschland.

Vlado Franjevic ist ein ausgebildeter, erfahrener und internationaler Maler, der schon lange interdisziplinär arbeitet, mit Ausstellungs- und Projektaufenthalten in verschiedenen Ländern Europas und auch in Indonesien, Jordanien, Kirgisien, China (Peking) und USA (Los Angeles). Er ist seit 2007Mitglied des Berufsverbandes bildender Künstler Liechtenstein und bekam 2003 das Werkjahrstipendium des Kulturbeirats der Fürstlichen Regierung Liechtensteins.

Rajka Poljak Franjevic ist für das Dokumentieren im Zagraber Zentrum für Kunst und Kultur ausgebildet und ist im künstlerischen Sinne autodidakt. In ihren momentanen Arbeiten hat das Figürliche und Erotische eine hohe Priorität. Sie portätiert auch gerne und beschäftigt sich mit Lichtquellen wenn sie sich der digitalen Fotografie widmet.

Angelika Deuber

 

Ausstellung im Rahmen der Wolfratshauser Kunstmeile 2010

"EINE GANZE BUNTE WELT"

REFUGIO Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder

Bilder und Fotografien

Eröffnung der Ausstellung am Samstag den 11. September um 17:00 Uhr

mit dem Acapella-Chor ONE WORLD PROJEKT

Ausstellung von 11. September bis 6. Oktober 2010

Die ausgestellten Arbeiten sind Ergebnisse aus Kursen, die von der REFUGIO Kunstwerkstatt in Unterkünften für Flüchtlinge durchgeführt werden.

Kinder sind stets jene, die unter Krieg und Flucht am meisten leiden.

Auch in ihrer "neuen", in den meisten Fällen nur vorrübergehenden Heimat leben sie häufig allein gelassen mit ihren Ängsten und in einer neuen, oft sie überfordernden Lebenssituation.

Durch Malen, Tanzen, Musik und andere Formen kreativen Ausdrucks sowie durch Unterstützung und Begleitung lernen die Kinder, ihre Erlebnisse besser zu verarbeiten.

Die Gruppen werden seit 1994 regelmäßig in Münchner Unterkünften für Asylbewerber angeboten und zum größten Teil durch Spenden finanziert

Weitere Informationen unter: www.grenzenlos-frei.de

 

Vernissage zur Eröffnung der Wolfratshauser Kunstmeile mit dem

One world project Chor aus München

 

Ausstellung

 

"DURCH DIE ZEIT"

 

Gabriele Liffers

 

Ausstellung von 25. August 2010 bis 10. September 2010

 

Vernissage am Mittwoch 25. August 2010 19:00 Uhr

 

Gabrielle Liffers Arbeiten verstehen sich als autonome Bildwerke, die an sich keiner Erklärung bedürfen, sondern für sich sprechen. Ihre Bilder sind nicht von der Art, wie sie täglich auf uns einstürzen, sie verlangen den geduldigen Betrachter.
Auffällig ist zunächst die dezente Farbigkeit, die in manchen Werken palimpsestartig wirken, d.h. wie Pergamente, die immer wieder übermalt und neu beschrieben wurden. Der Alterungsprozess sorgt dafür, daß die unteren Schichten unter den abgetragenen wieder hervortreten und wie Wände alter Gebäude wirken.
Bei der Technik des Farbauftragens wird deutlich, daß die Künstlerin die Malerei von der Grafik her begreift. Wie bei der Lithographie der Stein immer neu geschliffen und eingefärbt wird, legt sie die Malerei in Farbschichten übereinander und achtet dabei auf die Transparenz.
So entstehen diaphane Bildräume von bewußt erzeugter Nebelhaftigkeit, die durch das verwendete Material zusätzlich betont wird. In diesen Räumen erscheinen Figuren.
Die Konturen dieser Figuren changieren im Grad der Deutlichkeit, in vielen Fällen sind sie nur spärlich angedeutet. Diese Spärlichkeit genügt jedoch schon, um sie zu Ausdruckträgern werden zu lassen, die von tiefen menschlichen Gefühlen kunden. Von Liebe, Angst, Verlassenheit oder auch Selbstbewußtsein und Kraft.

 

 

 

 

 

 

Ausstellung

 

"MYSTERIUM ZEIT"

 

Klaus Grape

 

Dienstag 3. August 2010 bis Mittwoch 25. August 2010

 

Vernissage am Freitag den 6. August ab 19:00 Uhr

 

LICHT IST ZEIT

FARBE IST LICHT

 

"Wenn ich in Ruhe nachdenken kann, dann weiß ich was Zeit ist, aber wenn ich es erklären soll, kann ich es doch nicht"

Aristoteles

Zeit ist Vergänglichkeit
Zeit ist Veränderung
Zeit ist Relativ
Zeit ist Bewegung
Zeit ist Leben

Zeit ist Verbindung zum Kosmos

Die Zeit tritt dem Menschen als ewiges Mysterium entgegen, als unveränderliche Konstante, der alle Dinge unterworfen sind. Dennoch scheint die Zeit sich zu verändern und wir bewegen uns heute in dem paradoxen Zwiespalt zwischen Sehnsucht nach Langsamkeit und der Suche nach immer höherer Geschwindigkeit.

Vernissage

 

Die Vernissage war ein wunderbarer schöner Abend mit vielen interessanten Gesprächen und zahlreichen Besuchern aus München, der näheren Umgebung, aus Österreich und auch aus Kapstadt

 

 

 

 

Ausstellung

 

"LEIDENSCHAFTEN"

 

Dimitri Vojnov

 

Montag 12. Juli 2010 bis Montag 2. August 2010

 

Vernissage am Freitag den 16. Juli 2010 ab 19:00 Uhr

 

Dimitri Vojnov ist ein Realist und ein Meister des Details. Es entstehen sinnlich-mystische Bildwelten, die reale und visionäre Einblicke vermitteln.

Er hatte schon immer ein hohes Interesse an den großen Malern der Kunstgeschichte und der Renaissance, wie zum Beispiel Piero della Francesca oder Hans Holbein und verwendet teilweise als Hintergrund ein intensives Cobaltblau, das eine Referenz zu dieser Epoche darstellt.

Unverkennbar ist in seiner Malerei seine lange klassisch akademische Ausbildung, die mit inhaltlich provokanten Darstellungen und Erotik fesseln, die häufig bis ins Groteske übersteigert sind.
In seinen Bildern findet häufig ein Spektakel statt mit zum Teil grotesk verzerrten, karikierenden Bildern, in denen halbseidene oder dekadente Welten enstehen mit einer stark erotischen Grundtendenz.
Manchmal haben seine Werke auch eine gesellschaftspolitische Note, wie in dem Werk "Der Raub der Europa", das symbolisch die politische Uneinigkeit von Europa darstellt.
Besonders polarisiert hat Vojnov mit seiner Bilderserie "Paris Bar", das einem Führer durch das nächtliche Berlin gleicht, wo er Bilder aus der illustren Gesellschaft künstlerisch verarbeitet hat. Es entsteht eine phantastische Partyszene mit grotesken und skurrilen Anflügen.
In seinen Werken sind die Figuren männlich wie weiblich zumeist fast gänzlich nackt, wobei er meisterlich die menschliche Haut bildlich umsetzt. Dei Weiblichkeit ist in vielen Posen dargestellt.
Skurril sind seine Frauenportraits mit großem Kopfschmuck, wie zum Beispiel Baguettes, ein großer roter Krebs, Haare wie Kirschen oder Kaffeekannen und -Tassen.
Die Symbolik in seinen Bildern ist vielfach schwer zu deuten. Der Künstler sagt selbst, er male aus der Phantasie und erzähle Geschichten.
Die verbundenen Augen einer Dame, Kartenspiele an den Fußzehen, eine voluminöse Braut mit einem Ganter zwischen den Beinen - meist sind die Augen der Frauen durch einen Turban, Faschen oder Tücher verdeckt, wobei man sich die Frage stellt, wollen sie nichts sehen oder dürfen sie nichts sehen?
Vojnov erklärt sehr knapp dazu, dass Frauen ein hohes Maß an Sensitivität hätten und würden auch mit verbundenen Sinnen alles erfühlen und wissen.
Malerei ist für Vojnov ein Spiel, Theater, auch Lüge. Häufig ist in seinen Partyszenen und Gelage ähnlichen gesellschaftlichen Darstellungen ein Kartenspiel angedeutet.
Abschließend beschrieben: Die Werke des Dimitri Vojnov sind skurril, phantasiereich und von intensiver Farbgebung sie beunruhigen, wühlen emotional auf und fesseln zugleich.

Dimitri Vojnov 1946, Ressen, Bulgarien

1967 - 1972 Studium an der Akademie der schönen Künste, Sofia
1972 - 1981 Freier Künstler in den Bereichen Malerei und Grafik
1981 - 1985 Dozent für Malerei an der Akademie für schöne Künste, Sofia
seit 1986 lebt und arbeitet in Ruppertsheim bei Frankfurt/Main

 

 

Ausstellung

"STRUKTUR UND FARBE"

Harald Burger

Vernissage am Freitag 7. Mai 2010 um 19:00 Uhr

Ausstellung von 4. Mai bis 25. Mai 2010

verlängert bis zum 2. Juni 2010

Arbeiten auf Leinwand. Mit Spachtelmasse und Acrylfarbe werden verschiedene Schichten übereinandergemalt, hineingekratzt, erhabene Linien gesetzt, teilweise mit Schleifmaschine abschleifen der Strukturen. Zerreissen und Aufbrechen der Leinwand.
Am Anfang wurden meine Bilder mit der Schleifmaschine plan geschliffen und durch das Übereinanderlagern verschiedener Schichten entstanden völlig neue Strukturen.
In den letzten Jahren bleiben die Spachtelschichten erhaben und dienen als reine Farbträger. Letztendlich ist mir wichtig, eine Spannung von Farbe und Struktur zu erzeugen.
Mich interessieren rissige Oberflächen und nicht das Glatte. Dabei übt die Ästhetik des Vergänglichen einen großen Reiz aus. Abgewetztes, Verrostetes, Steinreste in griechischen Marmorbrüchen aber auch im ersten Moment nichtssagende einfache Strukturen liefern die Grundlage zu meiner Malerei.
Regelmäßige Aufenthalte (Licht und Farbe) in Griechenland seit 1977. Ateliergespräche bei Heinz Kreutz seit 2002.
Maler und Stilrichtungen, die u.a. für mich wichtig sind: Tapies, Alberto Burri, Emil Schumacher, die monochrome und auch die Farbfeldmalerei von Mark Rothko.
Harald Burger Januar 2010

Ausstellung

"Auf den Spuren fremder Welten und Kulturen"

Silvia v.Varendorff-Nell

Vernissage am Freitag den 16. April 2010 um 19:00 Uhr

Einführende Worte: Dr. Brigitte Fickel

Ausstellung von 16. April 2010 bis 2. Mai 2010

In der Magie der Farben spiegeln sich die Reiseeindrücke ebenso wie in der Darstellung der Wesen, die der Phantasie des Betrachters geheimnisvolle Einblicke in eine archaische Welt eröffnen

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FaRBeNFRoH

n 13. März 2010 ab 15:30 Uh

Als freudiges Wiedersehen - oder neudeutsch Reunion - könnte man dieses Event bezeichnen, da die Künstlerinnen sozusagen zusammen die Schulbank gedrückt haben. Kennen und leiden gelernt haben sie sich nämlich in zahllosen Seminaren und Workshops an traditionsreichen Einrichtungen wie der Kunstakademie Bad Reichenhall oder den Kunstwochen im Schloß Kißlegg.
Bald folgten unabhängig voneinander Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, von München bis Berlin. Und so unterschiedlich die Wege der Malerinnen seither verliefen, so interessant wird dieses künstlerische Wiedersehen werden.
Entwicklungen zu sehen, Handschriften zu entdecken und gemeinsame Wurzeln zu erkennen - das wird die Spannung dieser Ausstellung ausmachen.
Edith Plock

Schon in jungen Jahren bereiste sie die Mittelmeerländer, besonders Südfrankreich, Italien und Griechenland.
Zunächst fotografierte sie viel, aber sehr bald wurde die Aquarellmalerei ihr eigentliches Medium.
Beim Experimentieren mit anderen Maltechniken begegnete sie in München - Solln der Kunstpädagogin Eva Großhennig. In deren Workshops lernte sie die verschiedenen Techniken der Acrylmalerei kennen. Es begann für sie eine spannende Phase mit Collagen, Pigmenten, Sanden, Tuschen und Anderem auf Leinwand und Papier.
Die Malerin liebt die Farbe, arbeitet aber auch sehr gerne farbreduziert oder in schwarz-weiß.
Auch wenn die Natur die Inspiration liefert für ihre abstrakten Arbeiten, so führt doch jeder nächste Schritt zielgerichtet weiter zur endgültigen Form des Bildes.

Hier beginnt der Dialog mit dem Betrachter.

Ingrid Scheuermann

Ingrid Scheuermann, 1943 in München geboren, verbindet raffiniert und mutig Farben mit Strukturen, Materialien mit Formen und überlässt dabei konsequent die Interpretation dem Betrachter. Ist da wirklich ein gegenständliches Objekt, das sich bei längerer Beobachtung eines ihrer Bilder abzeichnet oder beflügelt es lediglich und unweigerlich die Phantasie des Betrachters?
Farben lassen träumen.
Nach einem halben Leben in der filmschaffenden Medienlandschaft überrascht Ingrid Scheuermann durch einen angenehm frischen und emotionalen Stil. Ihre Bilder offenbaren sich oft in unaufdringlich dezenter Weise, entwickeln jedoch mit längerer Wirkung eine ungeahnte Tiefe.

 

Rupert ROSENKRANZ

 

Maler und Graphiker

1908 - 1991

 

Ausstellung von Dienstag 8. Dez bis Dienstag 22. Dez. 2009

 

Vernissage am Mittwoch 9. Dezember 2009 ab 16:00 Uhr

 

Rupert Rosenkranz gehörte zu der Künstlergeneration, die durch Krieg und Ausbombung ihr gesamtes Frühwerk verloren haben. Erst 1950 aus der Gefangenschaft heimgekehrt, musste er ganz von vorne anfangen. Seine damaligen Aquarelle verkauften sich nur schleppend. Seine Ölgemälde trafen mit ihrer starken Tendenz zur Abstraktion nicht den Geschmak der Zeit. Gelebt haben er und seine Frau anfangs von kleinformatigen Grafiken in kleinen Auflagen, die er selbst gedruckt hat. Er hat Schallplattenhüllen für Philips entworfen und Jubiläumskarten für Firmen gestaltet.
Seine Freude am Experementieren hat ihn nach jahrelangen Versuchen zu einer neuen Druckmöglichkeit auf Kunststoffplatten geführt. Er nannte diese Technik "Elektrographie", weil er anfangs elektrisch beheizte Stichel zum Gravieren der Platten verwendete. Später verfeinerte er seine Technik.
Mit dieser Technik war er sehr erfolgreich, seine kleinen Auflagen fanden viele Liebhaber und Bewunderer. Die Aquarelle von seinen zahlreichen Studienreisen, die er in verschiedenen Galerien in Hamburg, Lübeck und München erfolgreich ausstellte, haben ihn als herausragenden Maler bestätigt.
Die hier ausgestellten Grafiken wurden auf einer durchsichtigen, 0,4 mm dünnen PVC - Folie gearbeitet. Das Motiv wurde mit einer elektrischen Fräsernadel in die Platte eingeritzt und zusätzlich mit einer Kunststoffmasse in mehreren, differenzierten Arbeitsgängen gestaltet. Damit erzielte Rupert Rosenkranz im Vergleich mit herkömmlichen Techniken wie Radierung oder Lithografie viele neuartige Strukturen. Es war ihm jetzt auch möglich, beliebig viele Farben von einer Platte zu drucken. Die Platte als Ganzes wurde für jeden Druck wieder neu eingefärbt. Somit ist jedes Blatt ein Original - Künstler - Handdruck.
Die jetzt ausgestellten Drucke aus dem Nachlass sind Zustandsdrucke Erstabzüge und Einzelabzüge. Ein Nachdruck ist nicht mehr möglich. Von den Druckfolien gibt es nur noch wenige zu Demonstrationszwecken in der Hamburger Kunsthalle.
Über sich selbst sagte Rupert Rosenkranz: "Ich bin ein Kind der Berge und es zog mich zum Meer. Ich liebte die Steine und das Wasser, mich fasziniert das Alte, Zerbröckelte, von der Zeit Angefressene; altes Mauerwerk, Geröll, Gesteinsstrukturen, Reflexe des Lichtes, Spiegelungen, das Sphärische, all dieses kommt in meinen Bildern wieder. Die Natur dient mir als Anregung, ich gestalte eine neue Realität, ich suche eine mehrgesichtige Verwandlung mit einer tieferen geistigen Aussage. Ein Kunstwerk ist ein schöpferischer Prozess. Das Schöpferische ist eine Mitteilung des Innersten nach außen."
Ankäufe
Philips Museum Eindhoven / Holland
Landesregierung Salzburg
Graphische Sammlung Albertina / Wien
Graphische Sammlung Kunsthalle Hamburg
Museo Internacional de Electrografia Cuenca / Spanien
Private Sammler.
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Vita:
18. 09. 1908 geboren in Aichdorf / Steiermark Österreich
1924 - 1930 Lehre und Gesellenzeit als Dekorations- und Schriftenmaler und Vergolder
1931 - 1936 Landeskunstschule Graz
1939 - 1941 Hochschule der bildenden Künste Berlin
1942 - 1950 Krieg und russische Gefangenschaft
Seit 1950 in Hamburg freischaffender Künstler mit Lehrtätigkeit
28. 01. 1991 gestorben in Hamburg

"METALLIC PICTURES"

 

Gerhard Gildein

 

16. November bis 7. Dezember2009

 

Vernissage am Donnerstag den 19. November 2009 ab 19:00 Uhr

Künstlerische Neigung und kontinuierliche Betätigung in der Malerei führten Gerhard Gildein zur digitalen Fotografie. Der Begeisterung für abstrakte Kunst enspringt die Idee zu den Motiven dieser Ausstellung.

Metallic Pictures

Meine Bilder entstehen durch verschiedene Lichteinflüsse auf speziellen Metalllegierungen.
Teilweise entwickeln sich außergewöhnliche Bildkompositionen durch unterschiedliche Bearbeitung der Metalloberfläche. Dem Betrachter eröffnen sich eigene Wahrnehmungen der jeweiligen Objekte durch verschiedene Farbkonstellationen.

 

 

Ausstellung

"UNGEBUNDEN"

Norbert Schmidt

 

Ausstellung vom 27. Oktober bis 14. November 2009

Vernissage Donnerstag 29. Oktober ab 19: Uhr

 

"UNGEBUNDEN"

Verästelung - Norbert Schmidt- frei sein von Konventionen
- einlassen auf den Prozess bildhafter Entstehung
- erleben und gestalten
Die Lust am Probieren führte Norbert Schmidt von Lackfarben auf Papiergrund, Lackfarben auf grundierten Holzspanplatten zu einfachen Holzbeiz Pigmentfarben die auf , mit Acryllack grundierten, Holzspanplatten aufgetragen werden. Diese Farben sind wasserlöslich und entwickeln Kraft und Struktur erst durch das Eintrocknen. Galaxie - Norbert SchmidtDer Acrylgrund gibt jedoch keine Saugfähigkeit und jede gemalte Farbschicht wird nach dem trocknen mit Acryllack fixiert.
Dadurch kommt es wieder zu Veränderungen bei der Farbanbindung.
Die nächste Farbe wird dann aufgetragen und der Prozess wiederholt sich.
Eine bewußte Steuerung ist nicht möglich und es ist ein Spiel mit der entstandenen Wirklichkeit,
Unerwartetes entsteht.
Die Farben sind wunderbar untereinander mischbar und die Intensität wird durch die Wassermenge, die später trocknet, beeinflußt.
Teilweise wird mit Pigmentliner zusätzlich gezeichnet um Details deutlicher zu machen oder auch um Texte in das Bild einzufügen.
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Norbert Schmidt

 

"RAHMENLOS"

Chris Groitl

 

Ausstellung vom 5. Oktober 2009 bis 26. Oktober 2009

 

Vernissage am Donnerstag 8. Oktober 2009 ab 19:00 Uhr

 

In dieser Ausstellung zeigt Chris Groitl nach langer Zeit wieder Ölgemälde, sowie erstmals Öl auf Acrylplatten und Stelen.
Sie hat absichtlich auf eine Betitelung ihrer Werke verzichtet um die Phantasie des Betrachters nicht
einzuengen und jedem individuell die Möglichkeit zu geben in ihrer Kunst das zu sehen und zu empfinden was in ihm persönlich angeregt wird.
Die Inspiration für ihre Werke erhält Chris Groitl durch ihre zahlreichen Reisen nach Griechenland,
Thailand und Sri Lanka.
Chris Groitl ist seit nunmehr über 33 Jahren künstlerisch tätig und ihre Werke wurden in vielen Ausstellungen, unter anderem in Milwaukee USA, Nauplia und Sankt Moritz sowie in Galerien,
der Kreissparkasse Starnberg, BBV Versicherung und beim Designparcours in München gezeigt.

 




 

"WELCHEN RAUM BRAUCHT DAS DENKEN"

 

Hartmut van Riesen

 

Ausstellung von 5. September 2009 bis 4. Oktober 2009

 

Vernissage am Samstag 5. September 19:00 Uhr

 

Meine hier gezeigten Arbeiten nehmen gleichermassen Raum und Denken in einer einzigartigen Symbiose in Form, Farbe und Technik auf.

Ohne Raum kein Denken. Ohne Denken kein Raum.

Da Unendlichkeit nicht begrenzt ist, jedoch im Raum vorhanden benutzen wir das Denken um den Raum zu erfahren. Beide Dinge stehen in gleicher Weise in einer unauflösbaren Symbiose. Wir erfahren z.B. Raum als Zeit und das Sehen als Denken.

Dafür gibt es weder eine Gesetzmäßigkeit noch eine allgemeine Definition.

In jedem Raum erfahre ich ein völlig neues Denken / Jedes Denken benötigt einen neuen Raum.
Jede Unterbrechung erfährt einen neuen Ansatz zum Denken und Raum - das Sehen - Verstehen -Fühlen - Erleben............. stets in einer unauflösbaren Symbiose.

Durch meine Arbeiten kann jederzeit der Betrachter seinen eigenen Raum (Zeit) festlegen und das Denken als sehen erleben.

was sieht er ?
was versteht er ?
was denkt er ?
welche Emotionen spürt er ? ..............
kann das eine nicht das sein ? oder vielleicht das..........

Da ein Kunstwerk - welcher art auch immer in seiner Größe / Maßen niemals eine Unendlichkeit erreichen kann und somit begrenzt ist - benötigt das Denken nur den dazu erforderlichen Raum um die unausflösbare Symbiose zu erfahren.

Hartmut van Riesen



1936 geboren in Fichthorst / Ostpreussen

1958 Stipendium der freien Hansestadt Hamburg, Studium an der Hochschule für bildende Künste bei Prof. Georg Gresko; Kunstpreis für Malerei des Kultursenats Hamburg

1960 Hochschulwechsel an die Akademie für bildende Künste München zu Prof. Ernst Geitlinger

1964 Beendigung des Kunststudiums, Kunstpreis für Malerei der Akademie für bildende Künste München,Studienaufenthalte in Frankreich und New York

1970 Ausstellung Galerie Altes Hackerhaus, München

1974 Ausstellung Galerie Neuhaus, München

1979 Ausstellung Galerie Wildner, Passau

1980 Ausstellung L´institut francais, Hamburg

1981 Ausstellung Galerie am Wehlham, Bremerhaven

1988 Ausstellung Galerie Ildiko Risse, Weßling

1998 Ausstellung Stadtmuseum, München

2000 Ausstellung Stadtmuseum, Landsberg am Lech

2001 Ausstellung Stadtmuseum, Weilheim

2002 Ausstellung BMW-Forum, München

2006 Ausstellung Galerie am Rathaus, Tutzing

2008 Ausstellung Schloß Charlottenburg, Berlin



 







"linear(t)"

 

Gegenstandsfreie, abstrakte und konkrete Arbeiten von

Lorenz Hegele

 

Ausstellung von Mittwoch 5. August bis Mittwoch 26. August 2009

 

 

"....weil nichts konkreter, nichts wirklicher ist, als eine Linie, eine Farbe, eine Oberfläche...."

(Theo van Doesburg)

Das Wortspiel im Titel der Ausstellung ist gleichzeitig auch ihr Leitthema. Es gibt Linien und Strukturen unterschiedlichster Art zu sehen: in variierenden Techniken und Formaten, mal deutlich erkennbar, mal erst auf den zweiten Blick nachzuvollziehen.
Der Betrachter kann sich an Wiedererkennbarem orientieren, geometrischen Zusammenhängen folgen, oder einfach die Farbkompositionen auf sich wirken lassen.
Die ausgewählten Exponate variieren in der Art der Herstellung ebenso wie in der Wahl der Materialien. Obwohl vieles willkürlich scheint, ist es zugleich geordnet arrangiert. Und selbst der Malgrund ist nicht immer eine Fläche, sondern kann auch mehrteilig oder dreidimensional sein.
Farbig aufgetragen gehen Flächen, Vernetzungen und Streifen ineinander über, bilden Verläufe und Überschneidungen.
Das Thema ist der Umgang mit Form, Farbe und Struktur - ohne Raumhierarchie, ohne Zentrum oder klare Grenzen.
Die Motivation ist, Ordnung und Chaos in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.
Das Ergebnis sind Bilder voll "systematischer Zufälligkeit", die erst durch den geplanten und kontrollierten Umgang mit Technik und Material entstehen.

Lorenz Hegele

 







Ausstellung

im Rahmen der Kunstmeile 2009

3. Juli 2009 bis 13. Juli 2009

 

Sabine Reichelt Acrylmalerei

Fasziniert von Farbe und der Wechselwirkung von Form und Farbe verleiht sie ihren Bildern besondere Strukturen und eigenen Charakter.

"Möglichst das Besondere einzufangen - die Stimmung widerspiegeln - Lebensfreude darstellen - großzügig mit Farbe und lockere Pinselführung".

 

 

 














Klaus Grape Aquarelle


 

Klaus Grape zeigt Aquarelle entstanden
zwischen den Jahren 2004 und 2009.















Ausstellung

4 +1 Elemente - Sabine Usländer

"4 + 1 ELEMENTE"

 

Sabine Usländer Manuela Schmidt

20. Juni 2009 bis 2. Juli 2009

 

Vernissage Samstag 20. Juni 2009 20:00 Uhr

 

Das Motto dieser Ausstellung ist in mehrfacher Hinsicht Sinn gebend. Spielt es doch zum Beispiel auf einen Kultfilm aus dem Jahre 1997an, mit dem Titel "Das 5. Element".

Um den vier Elementen ihre Lebendigkeit und Wirksamkeit einzuhauchen, braucht man noch das 5. Element - und das ist, wen wundert`s? .... die Liebe. Man k4 +1 Elemente - Sabine Usländerönnte dies auch philosophisch oder spirituell auslegen und sagen, die Liebe sei gleichzusetzen mit dem universellen Licht. Dem Licht, das allem zugrunde liegt, der Energie, die alles zusammenhält.

Erde, Feuer, Wasser, Luft und das Licht sind also die Elemente, die den Bildern der beiden Künstlerinnen ihre Inhalte geben. Man kann einen Blick in den Makrokosmos erhaschen, wobei man glaubt, die Schleier ferner Galaxien wahrzunehmen oder in den Mikrokosmos einer Blume oder Muschel versinken.

Um dem Motto auch bei der Vernissage treu zu bleiben, gibt es die fünf Elemente nicht nur mit den Augen zu bestaunen.

Die beiden Künstlerinnen bieten Erdiges mit feurigen Dips. erfrischendes Wasser oder Sekt mit perlender Luft, stimmungsvolles Licht und eine liebevolle und herzliche Atmosphäre.

4 +1 Elemente - Manuela Schmidt4 +1 Elemente - Manuela Schmidt


 

Ausstellung "RÜCK-BLICKE

Joe Haneder - Höhenkirchen / SiegertsbrunnJoe Haneder

 

24. Mai 2009 - 16. Juni 2009

 

Vernissage am Freitag 29. Mai 2009 19:00Uhr

 

Unter dem Thema "Rück-Blicke" stellte der Höhenkirchener Künstler Joe Haneder seine Werke aus

Zu sehen waren "Rückblicke" auf Personen und Situationen der Zeitgeschichte sowie auf frühe eigene Werke, verknüpft mit Blicken und Portraits von Menschen und Tieren.
Joe Haneder arbeitet vorwiegend in Mischtechnik, einer Verbindung aus Malerei (Tempera, Acryl, Kaffee, etc.), Graphik und Collagen.Thematische Grundlagen der Werke sind aktuelles Geschehen aus Politik und Gesellschaft, sowie die künstlerische Verarbeitung von Eindrücken über Länder und Nationen.

www.joehaneder.de

Joe Haneder geboren 1952 in Unterelkofen (Landkreis Ebersberg)

Zwischen `87 und `91 Teilnahme an der Ulmer Schule u.a. bei den Künstlern Wolfgang Steiner und Frank Hempel.

  • Ab 2003 Teilnahme an der Reichenhaller Akademie.
  • Von `89 bis `92 Mitglied der Ulmer Künstlergilde und des Künstlervereins „Die Brücke – Senden“.
  • Seit `94 Mitglied des Taufkirch`ner Künstlerkreises.
  • Seit `96 Gründungsmitglied des Höhenkirch`ner Künstlerkreises.
  • Seit 2006 Mitglied im Kunstverein Ebersberg.


Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in den Großräumen München, Stuttgart und Ulm (u.a. Ulmer Museum; Galerie Schmiede, Aying; Neuwittelsbach, München-Nymphenburg), sowie in Neuenburg/Zetel, Ostfriesland und in Meulan bei Paris.

Teilnahme an der 1. International Mail & Fax Art, Middlesex University London.

Teilnahme an den Ausstellungen „Kunstsucht“, „Der Ball ist rund“ und „Glaube“ des Berufsverbands
Bildender Künstler Niederbayern (2005 - 2006).

2008 Teilnahme an der internationalen Mail-Art-Ausstellung zur Eröffnung des Literaturhausses Allgäu in Immenstadt

Verkäufe an privat und an öffentliche Institutionen im In- und Ausland.

Arbeitstechniken:
Tempera – Mischtechnik – Aquarell - Materialdruck






"WEISS ÜBER FARBE"

Hans Trusheim

Ausstellung vom 1. Mai bis 22. Mai 2009

 

Vernissage Don. 7. Mai 2009 19:00 Uhr

 


Über meine Bilder

Kandinsky sagt : „ im Weiß sind alle Farben verschwunden, es ist ein großes Schweigen, aber voll Möglichkeiten wie das Nicht vor der Geburt“.Hans Trusheim

Es reizt mich, dieses Schweigen zum Reden zu bringen. Schon sehr wenig andersfarbiges Pigment kann fast extreme Farbkontraste und Steigerungen bewirken. Die Kraft der Farbe Weiß wird durch die Nachbarschaft zu angedeutet farbigen Bildteilen stark beeinflusst. Unterschiedliche Oberflächen von lackglänzend bis strukturbetont matt ermöglichen zusätzliche Steigerungen und – um im Bild zu bleiben – ein Sprechen der „Unfarbe“ Weiß. Ein weites Feld für Erkundigungen der Weißwirkung sind die Untermalungen mit kräftigen Buntfarben und die dünne, transparente Übermalung in vielen Schichten.

Bei meinen Bildern sind erlebte Farbeindrücke, Befindlichkeiten und Erinnerungen im Spiel. Meine Bilder kommen nicht vom erkennbaren Gegenstand, sind nicht im Wortsinn abstrahiert. Der kontrollierte Zufall wird im Bild selbst zum Gegenstand, zu einem konkreten Gegenüber. Als Betrachter soll man im Bild mit den Augen spazieren gehen, „dem Bild zuhören“. An den manchmal sperrigen Oberflächen können die wechselnden Helligkeiten mit dem sich ändernden Tageslicht erlebt werden. Trotz ihrer physikalischen Unveränderlichkeit wünsche ich mir, dass die Bilder „leben“ und auf die Umgebung und die Befindlichkeit des Betrachter reagieren.

Hans Trusheim

Hans Trusheim - "Weiss über Farbe"

 

 




Ausstellung von 27. März bis 3. Mai 2009

 

KLAUS GRAPE

"KOSMOS UND EMPATHIE"

 

Die Ausstellung "KOSMOS UND EMPHATIE" war ein toller Erfolg und fand sehr viel Resonanz.

Die zahlreichen Besucher der Ausstellung kamen aus dem Raum Bad Tölz, Wolfratshausen aber auch sehr viele aus München und Starnberg. Wir hatten auch Gäste, die bis von Brüssel in Belgien extra für die Ausstellung anreisten.

Kosmos und Empathie